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Akupunktur

Die Diagnose

Vor jeder Behandlung steht eine Diagnose der Zunge und des Pulses, um die Behandlung dem aktuellen Stand der Beschwerden anpassen zu können. Grundsätzlich arbeitet die Akupunktur mit Heilreizen, die selbstregulatorisch eingesetzt werden. Dabei werden Leere- und Füllezustände, äußeres und inneres Befinden und vieles mehr beachtet.

Einsatzgebiete der Körperakupunktur in meiner Praxis

  • Erkrankungen des Bewegungsapparates (akut wie chronisch) mit Beschwerden von Muskulatur, Wirbelsäule und Gelenken
  • Chronische Sinusiden / Rhiniden (HNO - Bereich)
  • Erschöpfungszustände / Energiemangel / Konzentrationsprobleme / geistige Ermüdung /Stresszustände/ Suchtproblematiken

Akupunktur der Mikrosysteme

Unter Mikrosystem versteht man Körperregionen, die die Gesamtheit des Körpers repräsentieren und damit ideal als Behandlungsgrundlage dienen. Solche Mikrosysteme stellen Ohr (nach Nogier), Kopf und Gesicht (nach Yamamoto), Hand (Echivo-Akupunktur) und Fuß dar.

Akupunktur in Mikrosystemen lässt sich jederzeit durch andere Therapien wie Körperakupunktur oder Dorn - und Breuss - Therapie u.v.m., ergänzen.
Am Ohr lässt sich die Therapiebehandlungen durch pflasterfixierte Dauernadeln oder Magnetkügelchen sehr gut weiterführen. Der Patient hat hierbei die Aufgabe, über einen Zeitraum von 4-6 Tagen die markierten Punkte selbst zu stimulieren.

Akupunktur und Injektion

Die Kenntnis der einzelnen Punkte und ihre Wirkrichtung lassen sich mit Injektionspräparaten zu einer Behandlungseinheit zusammenführen. Diese Form wird als Homöosiniatrie bezeichnet. So wird nicht nur der einzelne Punkt durch die Nadel stimuliert, er erhält gezielt Handlungsanweisungen durch ausgewählte Komplexhomöopathika.

Behandlungsabfolge

Die Akupunkturbehandlung im akuten Fall (SHI-Typ) ist sinnvoll bei einer engmaschigen Behandlungsfolge von 1 - 2 Mal wöchentlich, bzw. 8-10 Sitzungen mit hoher Behandlungsintensität, deren Wiederholungen in zunehmend größeren Abständen zur Stabilisierung des Organismus führt. Die akute Dynamik der Erkrankung wird direkt zur Selbstregulation genutzt.

Die Akupunkturbehandlung im chronischen Fall (XU-Typ) gestaltet sich mit kleineren Reizen in größeren Abständen (Behandlung alle 2 Wochen) und mit längerer Kontinuität. Hier ist das Ziel aus der Regulationsstarre herauszuführen. Meist muss wiederholt behandelt werden, da die Rückfallneigung (Rezidive) hoch ist.

Angst vor der Nadel? Ich arbeite auch mit Laser, Moxa und Akupressur! Dies benötigt allerdings mehr Zeit.

Moxibustion

Die Akupunktur als Reiztherapie benötigt ein Minimum an Lebenskraft, damit der Körper auf den Heilreiz reagieren kann.

Nicht jedem Patienten steht zu jeder Zeit diese Kraft zur Verfügung wie zum Beispiel in der Rekonvaleszenz, bei stark schwächenden Krankheiten, in chronischen Zuständen oder bei heftigen Kälte- und Windeinwirkungen.

Dann wird auf Alternativen zurückgegriffen, z.B.:

  • Akupressur – Druck durch Kugelstifte, Fingerkuppen, Magnetkügelchen, Samenkörner
  • Meridianklopfen und Punktebalance der Kinesiologie
  • Moxa – Therapie

Die Moxa - Therapie (nach dem japanischen „mogusa“ = Erwärmung des Punktes mit glimmenden Beifuß) wird nach der chinesischen Lehre bei allen Yang – Mangel – Kälte – Syndromen eingesetzt. Anzeichen von typischen „Kältekrankheiten“ sind:

  • Im Allgemeinen alle chronische Erkrankungen (bei akuten Erkrankungen walten starke Kräfte, die der „Chroniker“ nicht mehr hat)
  • Tiefes Kältegefühl, alles schlechter durch Kälte
  • Kalte Hände und Füße
  • Häufiges Wasserlassen, Inkontinenz (=Niere betroffen)
  • Bohrende plötzliche Schmerzen (wie der Wind)
  • Chronische Gelenksentzündungen
  • Gynäkologische Probleme (keine Menses, zu wenig)
  • Durchblutungsstörungen
  • Starke Immunschwäche
  • Anämie
  • Schwäche und Kraftverlust

Moxen bewirkt aus westlicher Sicht u.a.:

  • eine erhöhte Durchblutung am Punkt
  • eine reflektorische Anregung der inneren Organe, durch die Stimulation der viscerokutane Ebene (Haut-Bindegewebe) = Reflexzone
  • eine lokale und systemische Immunstimulation,  bei der  die erhöhte Temperatur ein vermehrtes Wachstum der weißen Blutkörperchen ermöglicht


Warum der Beifuß?

Das Beifußkraut ist gut haftend und formbar, die Asche zerfällt nicht nach dem Abbrennen. Es glimmt gleichmäßig und führt tiefgehende, wohltuende Wärme zu. Das Kraut wird zusammengerollt in Zigarre und Kegel gepresst oder lose (in Boxen- für große Flächen) angewandt.
  Jeder Punkt wird einzeln behandelt, je nach „Leerezustand“ entsprechend länger. Wenn genügend Wärme zugeführt ist, verspürt der Patient plötzliche Hitze.

Die Patienten berichten von lang andauerndem Wärmeempfinden, von Wärmewellen, die den Körper überrollen oder von durchgewärmten Händen und Füßen. Gelenke werden beweglicher, weniger Schmerzen treten auf. Sehr sensible Menschen können wahrnehmen, welche Organe dankbar reagieren und die stärkende Wärme aufnehmen.

Immunstärkendes Moxa

Ideal zur Stärkung und Prävention in der kalten Jahreszeit ist eine Behandlungseinheit von 8 - 10 Moxaterminen mit einem Treffen wöchentlich, wodurch Sie den gesamten Wärme- und Kräftehaushalt aufarbeiten lassen können.
Bei schwacher Abwehrsituation, sowie Blut- und Kräftemangel sind wiederholte Einheiten angeraten. Die Dauer insgesamt orientiert sich am Befinden.

Der Geruch

Leider scheuen viele Therapeuten die Moxibustion, da durch den Verbrennungsvorgang natürlich Rauch entsteht. Nach einer Behandlung wird man gelegentlich darauf angesprochen, da die Kleidung den Geruch annimmt oder der Raum entsprechend schnuppert.
Wir wollen trotzdem nicht auf die für unsere Klimaverhältnisse hervorragende Unterstützung verzichten!

Kontraindikationen

Dies beinhaltet nach der chinesischen Medizin „Wärme –, Fülle –, oder Hitze – Syndrome“ wie:

  • Fieber
  • akute systemische oder lokale Entzündungen mit viel Hitze
  • alle Erkrankungen, die durch Wärme verschlimmert werden.

 

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