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Schröpfen

                „Schröpfen ergänzt von außen, was die Arznei von innen beginnt.“
                                                                                                                             (nach Aschner)

Die Schröpfkopfbehandlung ist eine sehr alte Heilmethode, die bereits in den Ländern mit medizinischer Hochkultur wie das frühe Indien, Griechenland und Ägypten zum Einsatz kam. Sie basiert auf den Prinzipien der Anregung der Selbstheilungskräfte.

In unserer Praxis schätzen wir Therapeuten wie Patienten diese Methode sehr  v.a. wegen ihrer energetisierenden und anregenden, abwehrkräftesteigernden und regulierenden Wirkungsweise.

 

Was bedeutet trockenes Schröpfen?

Trockene Schröpfung gibt der geschröpften Stelle (der Reflexzone der Haut) Kraft, Wärme und Blut.
Mittels einer hermetisch abgeschlossenen Saugglocke wird durch eine Flamme ein Unterdruck erzeugt, der das Hautgewebe in die Glocke einsaugt. In dieses eingesaugte Areal strömt nun aus dem umliegenden Gewebe Blut und Lymphe ein, welches sich nach Abnahme des Schröpfglases durch einen roten bis rotblauen Hof zeigt. Mit der Einblutung erhöht sich die Aufmerksamkeit des Körpers in dieser Zone und aktiviert alle angeschlossenen Organsysteme (u. a. Knochenhäute, innere Organe, Muskeln).

Das Schröpfen ist im wöchentlichen Rhythmus für eine Zeit von 8-10 Wochen sinnvoll.

Mögliche Anwendungsgebiete
  • Muskelverspannungen besonders im Rücken, Schulter-Nacken-Bereich, Myogelosen
  • Chronische Beschwerden in Gelenken und Wirbelsäule (Rheumatischer Formenkreis)
  • Generelle Umstimmung bei psychosomatischen Erkrankungen (funktionelle Beschwerden)
  • Akute Entzündungen und chronische Organschwäche u.a. in Urogenitaltrakt, Hauptdomäne: Atemtrakt (Bronchitis, bronchiale Lungenentzündung, Anginen), Verdauungsorganen
 

 

Was bedeutet blutiges Schröpfen?

Blutiges Schröpfen – ein blutziehendes Verfahren - kommt bei überlasteten Gewebestrukturen (sichtbare Quellungen) zum Einsatz. Es lässt den Überschuss an Gewebsflüssigkeit und Schlackestoffe über eine feine Eröffnung der Haut abfließen.
Beginnend setzen die Behandler winzige Stiche mit der Dreikantnadel in die Haut der entsprechenden Reflexzone und darauf das Schröpfglas. Der leichte Unterdruck im Glas zieht das Blut an die Oberfläche, die Blutung erlischt von selbst, sobald der Überdruck im Gewebe abfällt.

Mögliche Anwendungsgebiete:

 

  • Stauungsymptomatiken (Kopf, Magen, Lunge)
  • Muskelverspannungen besonders am Rücken, im Schulter-Nacken-Bereich
  • Kopfschmerzen bzw. Migräne mit Wetterfühligkeit
  • Gallenleiden
  • Allgemeine Stärkung von Nieren und Leber bei entgiftender und ausscheidender Tätigkeit
  • Ischialgie
  • Unterstützend bei Depression
  • Hypertonie
  • Müdigkeit

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